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Privatverkauf

Der erste Schritt ist die Wertermittlung des Verkaufsobjekts. Ein marktgerechter Bewerbungspreis und eine Analyse zur Marktnachfrage sind wichtige weitere Schritte zum erfolgreichen Immobilienverkauf.

Für einen Privatverkauf sollten Sie ausreichend Zeit mitbringen, denn die Gebrauchtimmobilie ist weiterhin sehr attraktiv. Viele Kaufinteressenten möchten Immobilien besichtigen, die Anfrage-Flut im Raum Allgäu ist groß. Bis zu 3000 Interessenten pro Monat sichten das Exposé einer Immobilie in begehrter Lage. Bereits hier erkennen Sie, wie wichtig das Internet heute ist.

Fotos:

Achten Sie auf gute und aktuelle Fotos. Bei Bedarf beauftragen Sie bitte einen Fotografen. Sehr viele Kaufinteressenten suchen nach einem bestimmten Zuschnitt der Räume. Die Anzahl und die Größe der Zimmer muss mit den Bedürfnissen der Interessenten übereinstimmen. Zu groß und zu klein sind meist KO-Kriterien, deshalb ist die Bereitstellung der Grundrisse unumgänglich. Viele Menschen können beim Lesen der klassischen Baupläne nur sehr schwer erkennen, wie das Haus oder die Wohnung geschnitten ist. Hier empfehlen wir die grafische Überarbeitung der Grundrisse. Interessenten sollten auf den ersten Blick erkennen können was sie vor sich haben.

Texte:

Die Immobilie muss so authentisch wie möglich beschrieben werden. Hierbei dürfen Sie als Privatverkäufer gerne auf das übertrieben beschönigende "Makler-Deutsch" verzichten. Eine präzise, ehrliche Beschreibung kommt bei Kaufinteressenten besser an als das Versprechen der Traumlage, die dann nicht den Traumvorstellungen der Interessenten entspricht. Bedenken Sie, dass potentielle Interessenten meist nicht allzu viel Zeit für Besichtigungen mitbringen, sondern eine gezielte und intensive Vorauswahl im Internet treffen.

Printexposé:

Erstellen Sie auch ein Printexposé in Farbe, das Sie als PFD in einer E-Mail versenden können, da die meisten Interessenten heute die Zusendung per E-Mail. bevorzugen. Halten Sie ein gedrucktes, gebundenes Exposé bei der Besichtigung bereit, denn meist ist nur einer der Entscheidungsträger bei mehreren Kaufmitwirkenden gut über Ihr Objekt informiert. Das Printexposé ist nach der Besichtigung wichtig, denn hier wird gemeinsam beraten und ein gutes Exposé ist die Hilfestellung zur positiven Kaufentscheidung.

Technische Details:

Spätestens zur Besichtigung sollten alle wichtigen Details der Immobilie zur Verfügung stehen und als Kopie oder PFD schnell versandbereit sein. Der Energieausweis ist bei den meisten Immobilienverkäufen vor der Besichtigung verpflichtend vorzulegen. Der Käufer benötigt alle Versicherungsscheine, Lageplan, Grundbuchauszug, Bauantragsunterlagen, Wohnflächen- und Qubaturberechnung sowie Miet- und Pachtverträge. Sollten Sie kürzlich am Haus Renovierungen vorgenommen haben, sind auch die Handwerkerrechnungen an den Käufer zu übergeben, denn hier besteht meist noch Gewährleistung, die der Käufer sicherlich übernehmen will. Für die in Ihrem Haus eingebauten technischen Anlagen sollten Sie die Gebrauchs- und Wartungsunterlagen für den zukünftigen Käufer bereit halten.

Käufer:

Seien Sie darauf vorbereitet, dass der oder die Immobilienkäufer ganz andere Bedürfnisse und Interessen haben als Sie. Die Fragen zum Haus und zur Nutzung werden mit den Dingen, die Sie an Ihrer Immobilie liebgewonnen haben und wertschätzen nicht immer übereinstimmen. Die Ängste der Kaufinteressenten sind groß. Sie wissen, dass Ihr Gebäude in Ordnung ist. Wundern sich nicht wenn detaillierte Fragen gestellt werden, denn der Kaufinteressent will Ihre Immobilie kennen lernen. Hier hilft das persönliche Gespräch. Umgekehrt interessieren einen ernsthaften Kaufinteressenten Ihre Sorgen nicht. Der Immobilienkäufer weiß ja was er will und was er bezahlen kann. Genau in dieser Phase ist der Käufer sehr mit sich selbst beschäftigt, denn er will keine Fehlentscheidung treffen - schließlich geht es hier um viel. Zum Trost: Die Sorgen, die in der Verhandlungsphase auftauchen verschwinden mit der Vertragsunterschrift beim Notar. Sie können nach der Vertragsunterschrift wieder ruhig schlafen. Versprochen!

Versteckte Mängel:

Jedes Gebäude hat seine Macken. Im Grunde wird jedes Haus, jede Wohnung so wie gesehen verkauft, sozusagen ohne Garantie. Das muss auch so im Notarvertrag aufgenommen werden. Sollte das Haus oder die Wohnung Eigenschaften oder Schäden haben von denen Sie Kenntnis haben die jedoch bei der Besichtigung nicht direkt erkennbar sind müssen Sie dies Ihrem Käufer vor dem Kauf mitteilen. Hierzu gehören Schimmel, Feuchtigkeit, Wassereintritt bei Regen, um nur ein paar greifbare Dinge zu nennen. Im schlimmsten Fall kann es zu einer kostspieligen Rückabwicklung kommen. Grundsätzlich sollten Sie Mängel oder Probleme vorab und offen ansprechen, das erspart Ihnen spätere Probleme und Kosten.

Unser Tipp:

Wir legen Ihnen ans Herz, all diese Punkte zu verinnerlichen bevor Sie mit dem Verkauf Ihrer Immobilie beginnen. Mit einer schlechten Vorbereitung der Bewerbung und schlecht geführten Kaufpreisverhandlungen lässt sich eine Immobilie nicht zum Bestpreis verkaufen. Wir sprechen hier von 5 bis 15% Unterschied zwischen Verkaufspreis und Immobilienwert.

Viel Erfolg wünscht

Makler-FIX